Das Konzept "Beteiligungsorientiertes Innovationsmanagement"

Verständnis von Innovation und Innovationsmanagement

Innovationen beziehen sich nicht nur auf neue Produkte und Dienstleistungen, sondern auch auf Neuerungen

  • in den Produktionsprozessen (z.B. Einführung neuer Maschinen/Technologien),
  • in den Abläufen im Unternehmen (z.B. Veränderung von Informationsflüssen),
  • in der Aufbauorganisation (z.B. Um-/Neustrukturierungen, Einführung von neuen Formen der Zusammenarbeit im Unternehmen),
  • in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden (z.B. Integration von Lieferanten/Endverbrauchern in die Produktentwicklung).

Innovationsmanagement schafft die notwendigen Bedingungen und unterstützt alle Beteiligten im Unternehmen,
um Innovationen erfolgreich umzusetzen.

Zielsetzung des beteiligungsorientierten Innovationsmanagements

Zielsetzung des beteiligungsorientierten Innovationsmanagements ist es, die Beschäftigungsfähigkeit für Innovation
der an Neuerungen und Veränderungsprozessen beteiligten Personen zu erhöhen!

Damit ergänzt das beteiligungsorientierte Innovationsmanagement das strategische Innovationsmanagement
und stellt Aspekte der Organisationsgestaltung und Personalentwicklung in den Mittelpunkt der Aktivitäten.

Die 3 Prinzipien des beteiligungsorientierten Innovationsmanagements

  1. Innovationen werden von Menschen gemacht!*
    Die Menschen bilden den Ausgangspunkt für die Aktivitäten im beteiligungsorientierten Innovationsmanagement.
  2. Innovation und Innovationsmanagement sind Teamarbeit!
    Der Erfolg von Innovationsaktivitäten hängt davon ab, dass die Beteiligten – Mitarbeiter, Führungskräfte, Kooperationspartner und Kunden – zusammenarbeiten.
  3. Verhältnisse schaffen und Verhalten entwickeln!
    Die Beschäftigungsfähigkeit für Innovation wird verbessert durch die Schaffung von innovationsunterstützenden Verhältnissen sowie der Entwicklung und Einübung von innovationsförderlichem Verhalten.

* Prof. Dr. Erich Staudt

Das Motto des beteiligungsorientierten Innovationsmanagements

Die richtigen Verhältnisse schaffen, um Innovationsverhalten zu fördern!

Die Verhältnisse fördern das Verhalten –  das Verhalten stärkt die Verhältnisse!